Die Bergstadt



Auf die Bergstadt bezieht sich die Bezeichnung Bambergs als „Sieben-Hügel-Stadt“ oder „Fränkisches Rom“. Denn wie Rom ist die Stadt auf sieben Hügeln erbaut. Auf dem Domberg befand sich wohl mit der Babenburg eine Keimzelle mittelalterlicher Siedlung in Bamberg.

 

 
 

Den Domberg wählte auch Kaiser Heinrich II. (1002-1024) als Standort für das 1007 von ihm gegründete Bistum Bamberg. Bis 1803 war er das geistliche und weltliche Zentrum des Hochstifts Bamberg. Hier finden sich mit dem Kaiserdom, der Alten Hofhaltung und der barocken Neuen Residenz die wohl bekanntesten Denkmäler des Weltkulturerbes Bamberg.

 

Weitere Hauptwerke sakraler Architektur bilden die Stifte St. Stephan, St. Michael und St. Jakob. Zusammen mit der Altenburg und der Pfarrkirche „Unsere Liebe Frau“ (Obere Pfarre) bilden diese Bauwerke die typische Kulisse der Bamberger Altstadt.

Die Bergstadt war jedoch nicht nur geistlicher, sondern auch städtischer Siedlungsraum. Die bürgerlichen Ansiedlungen im Sandgebiet und auf den Hügeln waren geprägt von Handwerk und Brauereiwesen. Den Kaulberg hinauf zieht sich die Siedlung der ehemaligen Weinbauern, die in Bamberg Häcker genannt werden.

 
© Titelfoto: Michael Röckelein Impressum